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Bartblume (Caryopteris clandonensis)

Die Bartblume ist ein Halbstrauch, der wunderbar in Staudenbeete integriert werden kann und in der Blütezeit Bienen und Hummeln magnetisch anzieht.
Was kein Wunder ist, denn der Nektar-und Pollenwert wird mit jeweils 4 angegeben, dem höchsten erreichbaren Wert (im Buch „Bienenweide“ von Günter Pritsch).
Auch die späte Blütezeit trägt zur Attraktivität bei, da Ende August/September meist anderswo nichts mehr zu holen ist. Gerade für Hummeln sind dann Bartblumen in den Gärten lebenswichtige Tankstellen! Und für den Gartenbesitzer sind es sehr praktische Pflanzen: Einmal eingewachsen, muss es schon sehr lange sehr trocken sein, damit eine Bartblume in Schwierigkeiten kommt!
Und bei der Pflege reicht ein Rückschnitt jährlich völlig aus, aber bitte unbedingt im Frühjahr. Am besten wartet man, bis die Knospen gut sichtbar sind, dann kann man den Blaubart bis zu den letzten treibenden Knospen zurückschneiden – so bleibt er kompakt und buschig.
Die abgeschnittenen Zweige braucht man übrigens nicht entsorgen. Wenn man sie tief in die Erde steckt - sodass nur ein kleines Stück noch herausschaut - treiben die Zweige wieder aus und man hat weitere sortenechte Bartblumen für den Garten oder zum Verschenken!
Was man dem neuen Besitzer ans Herz legen sollte: Bartblumen immer sehr tief setzen, so ist das Herz der Pflanze gut geschützt vor Frost im Boden versteckt. Ist der Standplatz dann noch sonnig und der Boden durchlässig, fühlt sich die Pflanze wohl und blüht zuverlässig.
Inzwischen sind im Handel viele verschiedene Sorten erhältlich, von 0,5m bis 1,5m Endhöhe, von kompakt bis locker, von normalem Laub bis hin zu panaschiertem (das heisst, weiss oder gelb umrandete Blätter, die die Pflanze auch ausserhalb der Blütezeit im Beet schön wirken lassen). Selbst rosa blühende „Blau“bärte gibt es. Eine Pflanze, die sich für den Gärtner und für die Insekten lohnt!

Bartblume (Caryopteris clandenensis)

Für eine Beurteilung und Auslese der Bienenvölker ist eine regelmässige Durchsicht unerlässlich. Diese liefert wichtige Anhaltspunkte zum Gesundheitszustand eines Volkes und ermöglicht ein rechtzeitiges Handeln.

Für eine Beurteilung und Auslese der Bienenvölker ist eine regelmässige Durchsicht unerlässlich. Diese liefert wichtige Anhaltspunkte zum Gesundheitszustand eines Volkes und ermöglicht ein rechtzeitiges Handeln. In Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Jean-Baptiste Moulin hat der BGD zu den drei für die Beurteilung der Völker wichtigen Zeitpunkten Frühling, Sommer und Herbst für Magazine (Dadant) und Schweizerkasten jeweils ein Video produziert. Diese sechs Kurzfilme wurden unter www.bienen.ch/merkblatt aufgeschaltet – in der Rubrik 4. Gute imkerliche Praxis.
Sie veranschaulichen in Bildern den Ablauf von Durchsicht und Einschätzung zu unterschiedlichen Momenten der Volksentwicklung. Zudem werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt


Gemäss Mitteilung des kantonalen Pflanzenschutzdienstes wird im Jahr  2019 im Kanton Freiburg  das Verstellverbot für Bienenvölker in den Bezirken Glane, Greyerz, Saane, See und Sense aufrechterhalten.

Das Verstellen von Bienenvölker aus oder in eine Gemeinde mit Verstellverbot ist in der Zeit  vom 15. April bis 31. Mai 2019 verboten.

Nähere Informationen finden Sie in der Orientierung des kantonalen Bieneninspektorats 2019, die im März 2019 an alle Imkerinnen und Imker verschickt wurde.