Keine Äpfel ohne Bienen

Zusammen mit anderen unverdrossenen Zeitgenossen trotzte auch der Imkerverein Deutschfreiburger Seebezirk dem diesjährigen schlechten Wetter beim Murtner Mai-Markt. Neben den traditionellen Produkten der heimischen Imker wurde auch das diesjährige Vereinsprojekt „Bienen-Jungvolk“ vorgestellt, welches in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Verein zur Förderung der Kleinimkerei (VFKI) durchgeführt wird.

Jungvolk-Bildung

Keine Äpfel ohne Bienen! Aufgrund dieser Tatsache wurden am Mai-Markt Äpfel an die Besucherinnen und Besucher verschenkt und das Projekt lanciert.

 

Der weltweite Verlust an Bienenvölkern hat in letzter Zeit internationale Besorgnis und die Aufmerksamkeit der Medien erregt. Jedes Jahr verlieren wir über den Winter eine wesentliche Anzahl an Bienenvölkern, und zwar sowohl aufgrund natürlicher, als auch durch den Menschen bedingter Ursachen.

Das Ziel des Vereinsprojektes ist es, neue Bienenvölker zu bilden, was zeit- und kostenintensiv ist. Eine finanzielle Unterstützung dieses Projektes unterstützt die regional gemeinnützig arbeitenden Kleinimkerinnen und Kleinimker, welche auf einen Teil Ihrer Honigproduktion verzichten. Unter der Leitung von Fachpersonen mit langjähriger Erfahrung sichert dieses Projekt die Zukunft unserer Bienen vor Ort.

Die gemeinnützige Arbeit von Kleinimkerinnen und Kleinimkern dient der Biodiversität und dem Menschen; der Bestäubungswert der Bienen beträgt jährlich ca. 300 Mio. Franken für die Schweizer Landwirtschaft, darin nicht enthalten die Bestäubungsleistung der Bienen für Wildpflanzen.

Ein Drittel unserer Lebensmittel ist von der Bestäubung der Bienen abhängig. Nicht nur Äpfel werden von Bienen bestäubt, sondern auch zum Beispiel Birnen, Kirschen und Pflaumen. Die Biene ist das drittwichtigste Nutztier nach Rind und Schwein.

Wer den populären Film „More than Honey“ gesehen hat, vergisst die Bilder von chinesischen Arbeiterinnen mit Pinselchen als „Bestäuber“  in den Apfelbäumen bestimmt  nicht so schnell. Nach exzessiven Pestizid-Einsätzen  verschwanden dort die Honigbienen, und auch bei uns sind laut verschiedener Studien ein grosser Prozentsatz der Insekten bereits verschwunden.

Denken Sie also beim Biss in den nächsten Apfel an die Bienen und die Leistung, die sie für uns erbringen.

Der Imkerverein Deutschfreiburger Seebezirk freut sich über Ihre finanzielle Unterstützung. Jeder noch so kleine Betrag kann Grosses bewirken.

 Ihre Spende zählt!

 Verein zur Förderung der Kleinimkerei (VFKI), General-Dufour-Str. 135, 2502 Biel

Verein zur Förderung der Kleinimkerei (VFKI)

PC-Konto 89-755595-7 oder IBAN CH34 0900 0000 8975 5595 7

Vermerk „Imkerverein Deutschfreiburger Seebezirk“

Spenden sind steuerlich abzugsberechtigt. Schweizweit anerkannt.