Bienenkrankheiten

Bienenkrankheiten erkennen und dazu die angezeigten Bekämpfungs- und Vorbeugemassnahmen zur Hand zu haben, sind Grundvoraussetzungen für eine gute imkerliche Praxis und damit der Schlüssel für gesunde Bienenvölker. Seuchen- und Kranheitsprävention haben bei den Bienen einen noch wichtigeren Stellenwert als bei andern Nutztieren. Durch die komplexen Interaktionen und Verhaltensmöglichkeiten ist bei schweizerischen Verhältnissen nie nur ein Einzelstand betroffen. Krankheiten verbreiten sich durch Verflug, Räuberei und Standmobilität sehr rasch und effizient über weite Gebiete.

Die folgenden Bienenkrankheiten sind gemäss der Tierseuchenverordnung des Bundesamt für Veterinärwesen (BVet) zu bekämpfende Krankheiten. Jeder Imker ist verpflichtet, Verdachtsfälle dem kantonalen Bieneninspektor anzuzeigen:

Weitere, zu überwachende Tierseuchen sind:

Das Zentrum für Bienenforschung hat den Leitfaden Bienengesundheit herausgegeben. Er enthält Beschreibungen der Honigbienenkrankheiten, die rechtlichen Grundlagen sowie die notwendigen Massnahmen im Fall eines Befalls.